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Informationen und Neuigkeiten aus und für Woltorf – aktuell, parteiisch und interessant
Mehr als Brot und Brötchen – Woltorfer Postagentur nun bei Ott
PPL – zum Lesen, Nachdenken und Ergänzen!
Willkommen bei
Gewerbe für Woltorf
Eine Homepage zur Förderung unserer heimischen Wirtschaft
Diese zur Zeit einzige aktuelle Internet-Präsenz Woltorfs ist eine Privatinitiative und wird u.a. von Peter Schridde (parteilos) unterstützt.
Sie soll einen Überblick über Handel, Handwerk und Dienstleistungen in Woltorf geben und ganz nebenbei Informationen aus und für Woltorf bieten, weder neutral noch unparteisch – das versprechen andere und halten es doch nicht.
... Und das Wetter???
“Gewerbe für Woltorf” - Was soll das?
Die Zeiten, wo wir gemütlich zum Dorfladen gelaufen sind, sind endgültig vorbei. Die Preise stimmen nicht, das Angebot ist zu klein. Und wenn die Leute erst einmal zum Supermarkt gehen, bleiben sie auch dort.
Das sind die Hauptargumente, mit denen Skeptiker, vermeintliche Rechenkünstler und natürlich die Werbung uns erzählen, daß es zum Hyper-Supermarkt und Dienstleistungszentren keine brauchbare Alternative mehr gibt.
Aber - stimmt das denn überhaupt?
Was
wir vermeintlich beim Einkaufen sparen, zahlen wir wieder drauf
-
für die eigenen Fahrtkosten und -zeit
- für die
Arbeitslosen aus dem Einzelhandel und den Zulieferern
- für
die Ausfälle bei Steuern und Sozialabgaben
Preisvergleiche zeigen zudem, daß der örtliche Einzelhandel in vielen Bereichen nicht oder nur unwesentlich teurer ist als ein Supermarkt, und dies gilt zum Teil sogar für Billiganbieter. Zu oft machen wir den Fehler, von einzelnen Kampfpreisen auf den gesamten Einkauf zu schließen.
Wir sehen mit an, wie unsere örtlichen kleinen und mittelständischen Betriebe sich nur noch schwer halten können oder bereits aufgeben mußten, und das nicht nur in Woltorf.
Doch – müssen wir das wirklich?
Stück für Stück verschwindet unsere Lebensqualität im Ort, und wir nehmen dies hin wie ein Naturereignis:
Nicht nur, daß der Dorfladen, der Friseur, der Bäcker ein zentraler Kommunikationspunkt im Ort ist,
-
es gibt immer weniger Arbeitsplätze vor Ort.
Wer Arbeit
findet, muß dafür oft lange Wege inkauf nehmen, und das
kostet Geld und Zeit, und spätestens mit dem Wegfall der
Pendlerpauschale und den ständig steigenden Spritpreisen und
Kfz-Steuern wird die vielgepriesene “Flexibilität”
zur Falle.
-
Die Abwanderung der hier aufgewachsenen Jugendlichen wird weiter
zunehmen, je mehr Arbeitsplätze verlorengehen.
Und mit
den Jugendlichen geht eine ganze Generation mitsamt ihrer
Innovations-, Wirtschafts- und Schaffenskraft.
-
am schlimmsten betroffen hiervon sind die Mütter, die nur eine
Teilzeitstelle annehmen könnten.
Damit fehlt besonders
jungen Familien eine Einnahmequelle, und die Mütter entfernen
sich immer weiter vom Arbeitsleben.
-
Oft sind es Familienbetriebe, deren Existenz vernichtet wird.
Diese
müssen dann vom Staat, also von uns allen wiederum unterstützt
werden, finanziert über von uns Bürgern erhobenen Steuern
und Sozialabgaben.
-
Gleichzeitig fallen die wichtigsten Steuerzahler in der Gemeinde
aus.
Daher können Gemeinden nur noch ihre Pflichtaufgaben
erfüllen, und das auch nur durch die Erhöhung von Gebühren
und Steuern, müssen ebenfalls Arbeitsplätze abbauen –
also zahlen wir wieder, und zwar dreifach.
-
der Einkauf im Supermarkt ist inzwischen immer mit einer Autofahrt
verbunden, das kostet ebenfalls Geld und Zeit.
Lt. seriöser
Darstellungen der Automobilclubs zwischen 50-75 Cent/Km, und das
bedeutet: Wenn Sie 6 km zum nächsten Supermarkt fahren müssen,
sind Sie für Hin- und Rückweg bereits mindestens 6 Euro
los, die Sie erst einmal beim Einkauf einsparen müssen, um
wenigstens die wahren Kfz- Kosten wieder hereinzubekommen.
-
Supermärkte schaffen, gemessen an ihrem Umsatz, nur einen
Bruchteil der Arbeitsplätze im Vergleich zum
Einzelhandel.
Dadurch, daß wir bereit sind, immer
weitere Wege zurückzulegen, werden immer mehr kleinere Filialen
in den kleineren Orten geschlossen – wieder verschwinden
Einkaufsmöglichkeiten; wieder gibt es ein paar arbeitslose
Nachbarn, Kollegen, Freunde und Bekannte mehr, wieder steigen unsere
Steuern und Sozialabgaben.
Supermarkt-Filialketten
zahlen ihre Steuern nur am Hauptsitz.
Sie können daher
die Kommunen gegeneinander ausspielen: Senkst Du Deinen Steuersatz,
komme ich zu Dir.
Und die anderen gehen leer aus.
Und
wer steht für die Steuerausfälle ein?
Wir, die wir
dies auch noch unterstützen.
Supermärkte
zahlen im Einkauf nur Minimalpreise.
Viele Zulieferer,
insbesondere in der Landwirtschaft, können auf Dauer so nicht
überleben, wodurch weitere Arbeitsplätze vernichtet werden.
Das ist keine Bosheit, sondern: Die Einrichtung von überörtlichen Supermärkten hat überhaupt erst eine Konkurrenzsituation geschaffen, die diesen ruinösen Preiskampf ausgelöst hat, in dem jeder überleben will, letztlich auf unsere Kosten.
Und diese Beispiele gelten sinngemäß für alle Bereiche, bei denen eine Zentralisierung möglich ist – diese sterben bei uns einfach aus – wenn wir es zulassen.
Und
gerade Woltorf hat gezeigt, daß mit jeder weiteren Schließung
eine kleine Lawine ausgelöst wird, die auch andere Bereiche
betrifft.
Und sicher ist: Mit jeder Schließung wandern mehr
Leute zum Einkauf in die Zentren ab...
Wer also rechnen kann, erkennt schnell, daß der Gang zum örtlichen Bäcker, die Beauftragung des Handwerkers im Ort mehr ist als nur Lebensqualität, sondern:
Die Unterstützung unseres einheimischen Gewerbes ist für uns lebenswichtig!
Damit Woltorf kein Schlafdorf wird: Gewerbe für Woltorf!
Impressum
Initiative “Gewerbe für Woltorf”
Zum Waterstaken 28
31224 Woltorf
Tel. 05171-988553